Wie Sex wirklich ist – Schluss mit Hollywood-Klischees!

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Winterzeit ist Movie-Zeit! Egal, ob alleine oder zu zweit – Filme eignen sich perfekt für kuschelige Tage. Doch habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, wieso Sex-Szenen in den meisten Filmen irgendwie immer anders sind als Eure eigenen aus dem wirklichen Leben?

Femtasy, die Plattform für erotische Hörgeschichten für Frauen, hat dazu mit ihren Nutzerinnen gesprochen. Gemeinsam stellen wir Euch die TOP 5 der häufigsten Sex-Klischees aus den Hollywood-Streifen vor.

1. Das Ausziehen

Der erste Schritt zur Sex-Szene? Genau, Ausziehen! Soweit macht noch alles Sinn. Doch entweder geschieht dies durch ein übertrieben leidenschaftliches vom Leib reißen der Kleidungsstücke (an dieser Stelle: R.I.P. an all die zerrissenen Shirts und Stringtangas) oder es kommt zu einem kurzen, verführerischen Entkleidungstanz bei dem sich meist die weibliche Hauptdarstellerin gekonnt aus ihrer Kleidung schält. Doch wer das selbst mal probiert hat, der weiß: so funktioniert das in den meisten Fällen leider nicht.

Zumindest nicht in winterlicher Zwiebellook-Ausstattung. Denn spätestens ab dem Punkt, bei dem die Skinny Jeans an den von Oma gestrickten Wintersocken festhängt und man sich beim wilden Ziehen an der Hose beinahe das eigene Bein ausreißt, ist klar, dass Hollywood-Movie und Realität sich hier deutlich unterscheiden. Denn: Ausziehen wird meistens möglichst pragmatisch erledigt, um schnell zum spannenden Teil zu kommen – und im Idealfall sieht man dabei nicht völlig bescheuert aus.

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2. Die Bett-Unfälle

Vor dem Liebesspiel fest umschlungen aufs Bett fallen, dort sanft landen und direkt loslegen… Klingt toll, ist es aber meistens nicht. Wir tippen, dass hier in den meisten Film-Szenen professionelle Stuntfrauen und -männer eingesetzt werden, denn aus eigener Erfahrung wissen wir: man kann sich bei dem Experiment, eine solche Szene in der Realität nachzustellen, den Nacken dermaßen schmerzhaft überdehnen, dass man daraufhin eine Woche mit Halskrause ins Büro gehen muss. Glaubt uns: das ist nicht zum Nachmachen empfohlen…

3. Die Love Sounds

Die für uns mitunter unrealistischste Beobachtung betrifft die Hintergrundgeräusche von Sex-Szenen – und vor allem auch die Geräusche, die eben nie auftauchen! In Filmen sind vor allem zwei Optionen zur auditiven Untermalung verbreitet: Entweder gibt es Sex im musikalischen Takt – und wenn wir da mal ehrlich sind: Sex zu Musik endet doch meist darin, dass sich mindestens eine der beteiligten Personen fragt, wie man sich so gekonnt exakt nicht im Takt bewegen kann. Oder es wird ein gleichmäßiges, geradezu perfektes Stöhnen eingearbeitet. Meistens übrigens nur von ihr. Er gibt grundsätzlich gar keinen Ton von sich.

Die (unromantische) Wahrheit sieht doch so aus:

  • Teilweise animalisches Grunzen, irgendwo aus den Tiefen unsere Körper kommend. Nicht immer schön, aber wenigstens echt.
  • Luft, die aus diversen Körperöffnungen entweicht und dabei witzigere und weniger witzigere Töne verursacht. Auch das gehört eben ab und an dazu.
  • Und – ja, man mag es kaum glauben – Menschen sprechen tatsächlich miteinander. Auch beim Sex. Und wir reden hier nicht (nur) von Dirty Talk, sondern auch von praktischen Fragestellungen oder Hinweisen, wie beispielsweise einem unterdrückten Schrei à la „Auuuua, meine Haare“, bevor sie sich kurz sieben Strähnen unter seinem Arm hervorzieht und dann keine Angst mehr um den Verlust ihrer Kopfhaut haben muss…

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4. Die postkoitale Putzaktionen

Sperma mag eine gewisse sexuelle Anziehung ausüben. Doch Achtung, die Situation ist dabei durchaus ausschlaggebend. Vor und beim Sex: ok, verständlich. Nach dem Sex? Nope, sorry. „Ja, lass uns bitte mit Sperma am ganzen Körper einschlafen, sodass es morgen früh so richtig klebt und in jeder Körperfalte ziept“ – said no one ever.

Doch in keiner Sex-Szene, die wir kennen, kommt es nach dem Höhepunkt zu den bekannten Ausflügen ins Badezimmer oder post-koitalen Putzaktionen mit zusammengeknüllten Toilettenpapier. Stattdessen: kuscheln oder die Zigarette danach oder ein flüchtiger Kuss auf die Stirn oder einfach nur erträumt an die Decke starren… Aber saubermachen? Kommt in Hollywood nicht in Frage.

5. Die Orgasmen

Wir finden: Frauen kommen viel zu viel. Zumindest in den Filmen, die sie beim vaginalen Orgasmus zeigen. Es wäre ihnen ja zu wünschen, aber die Realität sieht da ganz anders aus. Studien zufolge kommen auf diese Weise nur 4 % bis 36 % der Frauen regelmäßig zum Orgasmus. Liebe Filmemacher, wo sind die Sextoys, wo ist die Selbstbefriedigung, wo ist die manuelle klitorale Unterstützung? Ein bisschen mehr Realität dürfte da schon sein!


Was sind Eurer Meinung nach die unrealistischsten Film-Szenen rund um die schönste Nebensache der Welt? Teilt sie mit uns in den Kommentaren. Und wenn Ihr Lust auf authentische Darstellungen von sexuellen Erlebnissen bekommen habt, dann schaut doch mal auf Femtasy, der Plattform für erotische Hörgeschichten für Frauen, vorbei!

 

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